Erste Konsultation und Folgekonsultationen

Bei der Homöopathie geht es darum, dass das Mittel das Sie bekommen zu Ihrem individuellen Symptombild paßt.

Ein „Symptombild“ beinhaltet die Symptome, die für den jeweiligen Patienten während seines „Unwohlseins“ charakteristisch sind. Symptome sind nicht nur Veränderungen des normalen Zustandes des Patienten, die auf jeder Ebene seines oder ihres Wesens auftauchen können (wie Verhaltensänderungen, Stimmungsänderungen, Schmerzen, Reaktionen auf Temperaturen, Veränderungen der Hautfarbe, Transpiration usw. ), sondern auch Elemente, die zu Ihrem täglichen Leben gehören und so normal erscheinen, dass sie oft nicht erwähnt werden (wie z.B. Abneigung gegen oder ein ausgesprochenes Verlangen nach bestimmten Nahrungsmitteln, die Temperatur Ihrer Speisen und Getränke, Schlaflage, Träume, Temperaturempfindlichkeit oder Wetterfühligkeit usw.).

Die Schwierigkeit in der Homöopathie besteht darin aus der Vielzahl der Mittel das beste für Sie zu finden. Darum ist es wichtig, dass Sie Ihre Beschwerden so genau wie möglich beschreiben, wodurch diese entstanden sind und was Ihnen Erleichterung bringt oder die Beschwerden verschlimmern kann. Auch die Beschwerden, die Sie in der Vergangenheit hatten, auch wenn Sie Ihnen selbst unwichtig erscheinen, können dem Homöopathen wichtige Hinweise auf das richtige Mittel geben.

Für den Homöopathen ist es ebenso wichtig, zu wissen, wie Sie körperlich und psychisch auf Ihre Umgebung reagieren. Besprechen Sie Ihre Probleme, auch wenn Sie denken, dass sie nur schwierig mitzuteilen sind. Vergessen Sie auch nicht, die Medikamente die Sie einnehmen zu erwähnen. Dies gilt auch für Salben oder sogar Vitaminpräparate.

Sollte Ihr Leiden schon seit vielen Jahren bestehen, so benötigt die gemeinsame Arbeit wenigstens einige Monate. Gesundwerden ist ein durch die homöopathische Arznei in die Wege geleiteter Prozeß. Beobachten Sie genau, welche Veränderungen sich unter der jeweiligen Arznei ergeben, auch scheinbar geringfügige Veränderungen können einen Heilungsprozeß andeuten. Berichten Sie bitte alle Ihre Beobachtungen bei den Folgekonsultationen. Anhand Ihrer Beschwerden und der Mittelwirkung entscheidet der Homöopath wie oft, in welcher Potenz und in welcher Darreichungsform Sie ein Mittel benötigen und paßt die Arznei immer dem aktuellen Stand der Entwicklung an.

Deswegen ist es sehr wichtig, dass Sie zu den Folgekonsultationen kommen. Außerdem ist es wichtig bei neuen oder akuten Beschwerden Ihren Homöopathen zu konsultieren. Wenn Sie sehr empfindlich auf die Arznei reagieren, kann es am Anfang im Rahmen einer Heilreaktion zu einer subjektiv empfundenen Erstverschlimmerung kommen. Dies ist ein gutes Zeichen. Im Zweifel rufen Sie mich aber bitte an und berichten mir über die Veränderungen, die Sie bemerken.

Die erste Konsultation beansprucht zwei bis drei Stunden. Die zweite und weitere Folgekonsultationen in der Regel eine halbe bis eineinhalb Stunden.

 

 

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